Senta
Name: Senta
Spitzname: Tüti (weil sie immer wieder ihren blöden Trichter (Tüte!) tragen muss!)
Geburtsdatum: 10.08.2003
Rasse: Deutsch-Belgischer Schäferhund-Mix
Farbe: rassetypisch braun-schwarz
Augenfarbe: dunkelbraun
Tatoo: keins
Chip-Nr: 276097200960697 (linke Halsseite)
Geschlecht: Hündin
kastriert: nicht
Lieblingsessen: Hühnerhälse, BARF, selbstgekochtes
Lieblingsschlafplatz: unter Frauchens Schreibtisch
Lieblingsbeschäftigung: Stöckchen und Bälle rumtragen, Sachen anknabbern, Frauchen ärgern, “Auto-Fahren”, Schwimmen, Dösen, mit den Katzen schmusen, stundenlang Spazieren gehen, am Fahrrad laufen…
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Tja ähm… da war sie plötzlich da!
Irgendwann, eines schönen Maitages, war ich mal wieder mit einer meiner Katzen bei unserer Tierärztin. Unter ihrer Theke lag die Schäferhündin Senta, die ein paar Tage vorher von ihren Besitzern abgegeben wurde. Süß war sie ja und tat mir so unendlich leid als ich ihre Geschichte hörte. Ich knuddelte ein bisschen mit ihr und hätte sie gern sofort mitgenommen. Auch die die Tierärztin meinte, dass ich eigentlich das passende Frauchen für Senta wäre: Senta kennt und liebt Katzen, wir haben viel Platz in unserem großen Haus, ich hab viel Zeit weil ich von zu Hause arbeite, ich würde mich mehr draussen bewegen… es wäre eigentlich alles perfekt, aber aber ICH und Hunde? Nie!
Monate später, Senta hatte noch immer kein neues zu Hause, begann die ganze Sache eine Wende zu nehmen. Ich verabredet mich mit unserer Tierärztin mehrmals zum Gassigehen. Ich begann, freiwillig morgens früh aufzustehen. Völlig kaputt von dem langen Spaziergang aber glücklich kam ich von diesen Spaziergängen wieder nach Hause. In diesen Wochen lang lernten Senta und ich uns näher kennen und irgendwann war es dann soweit und Senta durfte mal über den ganzen Tag bei mir bleiben um die Katzen kennen zu lernen. Das gegenseitige Kennenlernen verlief völlig zwanglos. Während die eine oder andere Chaos-Katze noch ein bisschen fauchte legte Senta sich einfach zum dösen in die Ecke. Katzen interessierten sie nicht die Bohne.
Senta kam immer öfter mit zu mir, begleitete mich überall hin und durfte schließlich im Oktober 2010 mitsamt ihres Körbchens bei uns einziehen.
Ich begann mit Sentas Ausbildung. Ein Tiertrainer fand heraus, dass ihr einige Grundbegriffe aus der Schutzhundeausbildung nicht unbekannt sind. Einen arbeits- und lernwilligen Hund wie Senta sich im Garten selbst zu überlassen grenzt fast schon an Tierquälerei. Im Laufe der Zeit hatte Senta sich so zu einem absoluten Balljunkie entwickelt. Wenn sie irgendetwas in der Schnauze tragen konnte war sie glücklich, konnte sich dann aber auf NICHTS anderes konzentrieren. Wenn man es ihr weg nahm reagierte sie panisch und begann zu zittern.
Es dauerte mehrere Monate, bis Senta gelernt hatte, dass das Leben nicht nur aus Bällen und Spielzeug besteht. Es war unheimlich schön zu sehen, wie sie langsam auftaute und begann die Umwelt um sie herum zu erkunden. Ich hatte Tränen in den Augen, als sie das erste Mal freiwillig ihren Ball an mich abgab und begann, alleine auf dem Feld zu spielen. Inzwischen hat Senta große Fortschritte gemacht. Neben den Grundbegriffen Sitz, Platz, Bleib usw kann sie Pfötchen geben, Stundenweise alleine bleiben, artig an der Leine gehen und liebt es, mich überall hin zu begleiten. Auch mit anderen Hunden gibt es selten Probleme.
Senta ist ein absolut toller Hund. Hund? Nein.. Senta ist eine ganz große Schmusekatze und daher bei den Chaos-Cats genau richtig!






